Quarantäneregelungen

Nach den Richtlinien der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gilt folgende Regel grundsätzlich:

 

- Ist ein Patient krank, weil er z.B: Husten und Fieber hat, so kann der Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für bis zu 7 Tage ausstellen

 

- Zeigt ein Patient keine Symptome, dann darf der Arzt keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. Dies gilt insbesondere auch für den Quarantänefall. Dies gilt auch, wenn ein Patient positiv (auf Coronavirus) getestet wurde, jedoch keine Symptome zeigt!

In diesem Fall ist die Entgeldfortzahlung durch den Arbeitgeber über die Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz geregelt. Der Patient reicht dazu den behördlichen Bescheid über die Anordnung der Quarantäne beim Arbeitgeber ein. Der Arbeitgeber wiederum kann sich die Lohnfortzahlung über die zuständigen Behörden erstatten lassen.

Wichtiger Hinweis: Sobald ein Patient, der bisher symptomfrei war, während der Quarantäne erkrankt, besteht von diesem Zeitpunkt an Arbeitsunfähigkeit. In diesem Falle ist also trotz Qurantäne eine AU-Bescheinigung durch den Arzt erforderlich.